Jahrbuch "Politisches Denken 1995/96" [Zurück zur Übersicht]
Inhalt

H. Ottmann, In eigener Sache: Politisches Denken. Oder: Warum der Begriff 'Politisches Denken' konkurrierenden Begriffen vorzuziehen ist

I. Aufsätze
K. Wieland, Die Politik des Fürstendieners. Baldesar Castiglione und 'Das Buch vom Hofmann'
Th. Rentsch, Die Konstitution der Konstitution. Rechtsphilosophische Bemerkungen zur Legitimation des Grundgesetzes
H. Klenner, Über Vorverständnisse von Recht in neuerer Zeit
H. Firsching, Zur Geschichte und Problematik einer 'Soziologie der Moral'
J. Weiß, Marx oder Weber?
S. Landshut, Das Wesen der modernen Gesellschaft nach Karl Marx und Max Weber
I. Fetscher, Hannah Arendt über 'produktive und unproduktive Arbeit' bei Adam Smith und Karl Marx. Eine Richtigstellung
U. J. Wenzel, Sehnsucht nach dem ganz Anderen. Annäherung an Max Horkheimer
O. Ansbach, Politik und Frieden bei Abbé de Saint-Pierre. Erinnerungen an einen (fast) vergessenen Klassiker der politischen Philosophie
G. Geismann, Kant on Eternal Peace
H. Wittwer, Transzendentale Eschatologie und Kritische Geschichtsbetrachtung bei Kant. Die Zweideutigkeit des Ideals vom Ewigen Frieden
W. Kersting, Globale Rechtsordnung oder weltweite Verteilungsgerechtigkeit? Über den systematischen Grundriß einer politischen Philosophie der internationalen Beziehungen
Th. J. Page, Stein and Tocqueville in Metropolis. Towards a Contemporary Theory of Local Citizenship in Germany and America
J. Gebhardt, Zwischen Wissenschaft und Religion. Zur intellektuellen Biographie E. Voegelins in den 30er Jahren

II. Diskussion
W. Hennis, Max Webers 'Vorbericht für eine Erhebung zur Soziologie des Zeitungswesens'. Einführung und Text
U. Tietz, Die schmutzigen Hände. Schuld, Verantwortung und der schwierige Umgang mit unserer Geschichte

III. Rezensionen
Ch. Quarch, Die Geburt des Politischen und der Geist der Tragödie. Christian Meier erzählt den politischen Mythos Europas. Über: Christian Meier, Athen. Ein Neubeginn der Weltgeschichte – G. Rosenberger, Eine Bilanz ohne Aktivseite. Über: Klaus Hornung, Das totalitäre Zeitalter. Bilanz des 20. Jahrhunderts – U. J. Wenzel, Das Recht der Philosophie und die Philosophie des Menschenrechts. Über: Walter Schweidler, Geistesmacht und Menschenrecht. Der Universalanspruch der Menschenrechte und das Problem der Ersten Philosophie – V. Friemert, Eine Neuvermessung des Kontraktualismus. Über: Wolfgang Kersting, Die politische Philosophie des Gesellschaftsvertrags – S. Weichlein, Europäische Geschichte in Nationalgeschichten verstrickt. Über: Hagen Schulze, Staat und Nation in der europäischen Geschichte – R. Mehring, Die Normalität der Normativität einer Republik. Über Jürgen Habermas, Die Normalität einer Berliner Republik.